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SO SIND WIR ENTSTANDEN…

Was macht ein Motorradprofi im Winter? … er hilft Menschen, die ganz andere Sorgen haben als Schräglagenfreiheit, Reifenwärmer und die Wahl des richtigen Chrom-Accessoires. Wie kam es zur Gründung einer Entwicklungshilfeorganisation !? Freunde von Kerstin und Roland hatten schon seit Jahren zwei Patenkinder in Kambodscha. Sie zahlen jedes Jahr € 150,- für eine Schulpatenschaft und bekommen die obligatorischen Briefe, Bilder, etc. Als sie gemeinsam im Frühjahr 2007 den Rucksack packen und nach Kambodscha aufbrechen, wollen Sie eigentlich nur eine Frage klären: Sind die beiden Patenkinder nur Kontonummern oder sind sie real? Eine spannende Reise mit einem für viele Menschen lebensrettenden Ausgang steht ihnen bevor. In Kambodscha angekommen reisen sie auf eigene Faust in die entlegensten Winkel des Landes. Die positive Überraschung war diese Anstrengung wert. Die beiden Kinder sitzen zum Zeitpunkt der Ankunft wie gestellt in einem Klassenraum und lernen Englisch, obwohl niemand dort von dem Besuch wusste. Sofort wurde eines sonnenklar. Die Beiden wollen helfen und alles in Bewegung setzen, um die enorme Kindersterblichkeit zu reduzieren (in manchen ländlichen Gebieten des Nordens sterben bis zu 50% der Kinder, bevor sie 5 Jahre alt werden dürfen) und möglichst vielen Menschen den Zugang zu Bildung und Trinkwasser zu verschaffen, dem einzigen Weg in eine bessere Zukunft. So fingen sie an, Freunden, Bekannten, Verwandten und Nachbarn von ihren Erlebnissen und ihrem Vorhaben zu erzählen. Dabei stehen Transparenz, Ehrlichkeit und Vertrauen an erster Stelle. „Wir wollen unserer Tochter nicht nur erzählen, wie man sich sozial verhält, wir wollen es ihr vorleben“ sagen sie. … mit Erfolg. Schon im ersten Jahr vertrauen die Menschen ihnen $ 3.200,- Dollar an, das reicht für die ersten 13 Projekte. Die beiden zahlen Flug, Übernachtung und Verpflegung selbst, so dass möglichst viel des gespendeten Geldes wirklich in den Projekten ankommt. Bereits im zweiten Jahr sind es $ 10.100,- (31 Projekte) und im dritten Jahr $ 14.250,- (41 Projekte). Nun wird im Juni 2010 ein Verein gegründet, mit 13 Gründungsmitgliedern und dem Namen, der den Anfang beschreibt : kleine Hilfsaktion e.V. . Natürlich ist er gemeinnützig anerkannt und wird von Roland und seiner Frau in der Geschäftsführung und im Vorstand geführt.
im Winter: außerhalb der Saison Kopie

Roland Debschütz, ehemaliger Motorradrennfahrer und Soziusspezialist. Er verdient sein Geld als Instruktor für Rennfahrerschulen, Perfektions- und Sicherheitstrainings und ist wohl einer der erfahrensten Renntaxipiloten Europas. Als Importeur des duo-drive kümmert er sich speziell um die Belange der Motorradfahrer, die gerne zügig zu Zweit das Hobby genießen. Seine zweite Leidenschaft ist das Reisen, aus beruflichen Gründen gerne im hiesigen Winter. Auch seine Frau Kerstin Debschütz teilt beide Neigungen. Auch sie ist Profi auf zwei Rädern und verdient ihr Geld als Fahrlehrerin (Schwerpunkt Motorrad) und als Instruktorin diverser Sicherheitstrainings.

Heute hat die kleine Hilfsaktion 319 Mitglieder und sammelte in den beiden letzten Jahren bereits je € 120.000,- , betreibt eine Schule für 269 bettelarme Kinder, einen Kindergarten und hilft weiterhin jedes Jahr unzähligen Menschen in sogenannten Emergency (Notfall-)-Projekten. Alleine 2011 – 2013 waren es rund 70 solcher Notfallprojekte, in denen es nicht selten um Leben und Tod der betroffenen Personen/Familien geht. Kurze Entscheidungswege und unbürokratische Hilfe zeichnen hier unsere Arbeit aus. Eine der Aufgaben von Kerstin & Roland ist es außerdem, Sie dazu zu bewegen, mit einer Mitgliedschaft (ab € 5,-/Monat) oder einer Spende diese unsere Arbeit zu ermöglichen. Bitte machen Sie mit und helfen Sie zu helfen!